Geschichte des Klosters

Das Kloster Itzehoe ist eines der vier Klöster in Schleswig Holstein, die im Mittelalter gegründet wurden und noch heute bestehen.

Es hat sich zwar im Laufe der Jahrhunderte in seinen Aufgaben, seinem Besitz und seiner Verwaltung geändert, ist aber nicht wie die meisten Klöster Schleswig- Holsteins während der Reformation aufgelöst worden.

Wie Uetersen, Preetz und St. Johannis in Schleswig ist es
heute ein Damenstift, das der Versorgung seiner adeligen Konventualinnen dient.
Diese Funktion hat es aus dem Mittelalter übernommen.

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts war Holstein bereits weitgehend für das Christentum erschlossen; über das ganze Land verteilt gab es Kirchen und vereinzelnt auch schon Klöster.
Im täglichen Leben der Menschen spielten der Glaube und die Religion damals eine viel wichtigere Rolle als heute; die mittelalterlichen Bewohner Holsteins, und besonders die ständig in das Land ziehenden Siedler, wollten des göttlichen Schutzes sicher sein.

Die ersten klösterlichen Gemeinschaften in Holstein wurden von dem Missionar Vizelin (um 1090 bis 1154), an der Grenze zum slavischen Wagrien in Neumünster und Segeberg errichtet.
Die Bürger in den rasch wachsenden Städten Lübeck und Hamburg sowie die adeligen Familien des Landes, benötigten Versorgungsanstalten für ihre ledigen Töchter und Witwen.

In den ersten Jahrzehnten des 13 Jahrhunderts, wurden mehrere Frauenklöster in Holstein gegründet, unter anderem entstand auch der Zisterzienserkonvent um 1230 in Ivenfleth / an der Störmündung.
Wie bei vielen Klöstern Schleswig-Holsteins sind der Zeitpunkt und die Umstände der Klostergründung in Itzehoe nicht genau bekannt.

In einer Urkunde vom 31 Ausgust 1256 schenken die Holsteiner Grafen Johann und Gerhard dem Nonnenkloster in Itzehoe das Patronat der dortigen Kirche.
Im Jahre 1263 gestattete allerdings der Erzbischof von Bremen, dem Zisterzienser-Nonnenkonvent in Ivenfleth, sein Kloster wegen der häufigen Hochwasser nach Itzehoe in das dortige Kirchspiel zu verlegen.

Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster, das nach der Reformation zu einem adeligen Damenstift umgewandelt wurde, erstreckt sich von der Laurentiuskirche, die zeitweise zum Klosterbesitz gehörte, nach Norden und Nordosten.
Der erhaltene Kreuzgangflügel aus dem 13. Jahrhundert sowie die von diesem zugängliche Westempore der Kirche sind noch heute im Eigentum des Adeligen Klosters.

Der jetzige Klosterhof in Grünanlage und lockerer Bebauung, mit Baudenkmälern aus verschiedenen Geschichtsepochen
um einen Teich, gibt noch heute den ungefähren Umfang der früheren Klosteranlage an,
die, wie die Stadt Itzehoe, 1657 durch den Dänisch – Schwedischen Krieg völlig zerstört wurde.

Mitten im Zentrum von Itzehoe gelegen, stellt der Klosterhof eine Oase für ihre Bewohner da.

Ansprechpartner

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Holger Grimm

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Adeliges Kloster Itzehoe

Klosterhof 7

 

25524 Itzehoe

 

Tel.: +494821/3163

Fax.: +494821/600863

Mob.: +49171/7587775

Öffnungszeiten: Montag 8-12 Uhr, Mittwoch 9-12 Uhr

oder Termine nach Vereinbarung

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